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ENERGIESPARTIPPS
Die Energiekosten für Heizung und Warmwasser steigen seit Jahren stetig. Der Energieverbrauch hängt außer von der Beschaffenheit der Bausubstanz sehr stark vom persönlichen Umgang mit Energie ab. Gegen kalte Füße und hohe Heizrechnungen können Sie einfache und günstige Maßnahmen selbst ergreifen.
Sie können den Energiewert Ihrer Wohnung oder Hauses überschlägig selbst ganz einfach ermitteln.
FORMEL: Jahresverbrauchsmenge des Hauses x 10 geteilt durch die Gesamt m² = Energiekennwert
Wie wird der Energiekennwert dargestellt?

Der Energiekennwert informiert auf einen Blick über die Qualität des Gebäudes. Ab einem Energiekennwert von 295 kWh( m²a) sollten Sie Maßnahmen ergreifen. Im Winter steigt der Energiebedarf eines Haushalts und Sie verbrauchen rund ein ¾ für Heizung.
Ohne große Ausgaben können Sie trotzdem enorme Kosten einsparen:
1. Überprüfen Sie Fenster- und Türdichtungen Nutzen Sie die Gummivariante mit P-Profile für breite Fensterspalten.Hierzu entfernen Sie mit Alkohohl oder Brennspiritus die alte Klebefläche.Neue Fenster wären natürlich besser.Ein Vermieter ist nur verpflichtet, alte Fenster auszuwechseln, wenn sich der Fensterzustand im Mietzeitraum nachweislich verschlechtert hat.Ob Fenster und Türen dicht schließen, lässt sich ganz einfach testen: Schneiden Sie aus normalem Schreibpapier einen Streifen.Klemmen Sie diesen in die Fuge und schließen Sie das Fenster oder die Tür. Wenn Sie den Papierstreifen leicht herausziehen können, ohne dass er reißt, sollten Sie die Fuge abdichten
2. Eine Türbürste für die Eingangstür Bei Türen mit und ohne Schwelle bleibt immer ein kleiner Spalt zwischen Türunterseite und Boden; denn sonst ließe sich die Türe nicht mehr öffnen und schließen. Türbürsten helfen. Sie kann man in verschiedenen Höhen kaufen. Sie lassen sich bequem auf die richtige Breite zuschneiden. Sie können einfach mit einem Klebepfalz auf die Tür geklebt werden. Besser ist jedoch die Variante schrauben bzw. in das Türblatt einlassen. Bis zu 7% Heizkosten sparen Sie laut Experten. Aller 8 Jahre sollten Sie die Dichtungen überprüfen und gegebenenfalls auswechseln. Dichte Fenster und Türen haben neben vielen Vorteilen auch einen Nachteil: Fehlt die ständige Zugluft, bleibt die Raumluft feucht und kann an kühlen Stellen kondensieren. An solchen nasskalten Orten bildet sich mit der Zeit Schimmel. Je besser ein Raum abgedichtet ist, umso wichtiger ist es, dass Sie mehrmals am Tag kurz lüften.
3. Luftentfeuchter Bis maximal 60 % sollte die Luftfeuchtigkeit nur betragen. Je weniger, desto besser. Eine hohe Luftfeuchtigkeit verstärkt das Kälteempfinden. Dadurch wird mehr geheizt als nötig. Luftfeuchtigkeit verstärkt auch die Schimmelbildung. Mit einem Luftfentfeuchter kann die Luftfeuchtigkeit unter die kritische Marke von 60% gesetzt werden. Der braucht zwar Strom, aber trotzdem rechnet er sich. Denn die Heiztemperatur können Sie um 2 Grad senken und haben trotzdem gleiches Wärmeempfinden. Ein Grad weniger bringt erstaunliche 6 % Kostenersparnis. Sie sammeln bares Geld.
4. Neue Thermostat-Köpfe Thermostat-Köpfe die älter als 15 Jahre sind, sind ungenau und verschwenden Energie.Heute können Sie neue Thermostat-Köpfe mit Zeitadapter anbauen. Durch die Zeitschaltung werden die Zimmer nur dann geheizt, wenn die Wärme auch wirklich benötigt wird. Das energiesparende Runterfahren der Heizung lässt sich auch am Computer programmieren. Das dosierte Heizen senkt die Energiekosten enorm.
5. Energiesparlampen Es gibt Testberichte, wo Produkte mit dem Ergebnis beanstandet werden, dass sie zu kurzlebig und lichtschwach sind. Deshalb besser auf Marken-Energiesparlampen setzen. Ein Tausch von den 60 Watt Glühbirnen gegen die 11 Watt Lampen spart dabei bis zu 80% Stromkosten für Beleuchtung.
6. Matten für Wände und Heizkörpernischen Nicht immer sind undichte Fenster und Türen an Zugluft schuld: Die kühle Luft stammt manchmal auch von schlecht isolierten Wänden oder aus Heizkörpernischen.Mit Heizkörper - Reflektionsmatten können Sie kühle Ecken hinter der Heizung problemlos isolieren. Diese Matten bestehen aus Styropor, das mit einer reflektierenden Alufolie beschichtet ist. Verwenden Sie speziellen, lösungsmittelfreien Styropor-Kleber. Tragen Sie ihn mit einem Roller oder Spachtel auf. Lassen Sie den Leim etwas antrocknen. Danach gut an die Wand andrücken. Die beschichteten Styroporplatten dämmen die Außenwand hinter Heizkörpern und strahlen die Heizwärme in den Raum zurück. Der Styroporkleber muss auf der gesamten Platte gut verteilt werden, damit keine Hohlräume beim Verkleben entstehen. 3% Heizkosten können hiermit gesparte werden.
Ihr Geldeinsatz von ca. 250,-- € ist gut angelegt und Sie haben Geld für neue Anschaffungen erwirtschaftet.
Haben Sie Fragen? Anruf genügt. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
„Ihr Profi in Sachen Immobilien, Hausbau, Sanierung, Energieberatung und Finanzierung“.
immo-union Jochen Brandl
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