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Viele Bauwillige besuchen Musterhäuser, um sich ein Bild zu machen von den Wohn- und Nutzungsmöglichkeiten infrage kommender Objekte. Ihrem Anschein nach entsprechen sie zumeist dem Standard-Typ aus dem Katalog.
Doch der Schein kann trügen: Der Informationsverein "Besser Bauen" (IVBB) weist darauf hin, dass Musterhäuser zu Werbezwecken erstellt werden und die Innenausstattung teils gravierend von der zum Grundpreis erhältlichen Leistungsbeschreibung abweichen kann.
"In manchen Fällen werden Musterhäuser sogar größer gebaut, als die tatsächlich im Katalog beschriebenen Standard-Typen sind", sagt Klaus Ulbrich, Autor des Buchs 111 Fallstricke beim Hausbau. Bis zu einem halben Meter länger und/oder breiter - und das Musterhaus erscheint geräumiger.
Teils sind auch Kellerräume höher, um eine optimale Nutzung als zusätzliche Wohnfläche zu suggerieren. Derartige Abweichungen bei den Abmessungen sind für den Laien kaum erkennbar.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte durchaus selbst zum Meterstab greifen.
Der IVBB empfiehlt Bauwilligen, sich stets zu erkundigen, um welche Version es sich bei dem Musterhaus handelt und wo es Abweichungen zum Grundmodell gibt. Einen Anhaltspunkt gibt auch der Preis: Was kostet das Musterhaus, was die Standard-Ausführung?
Energiesparhäuser oft auch eine Mogelpackung?
(15.6.2008) Tausende Hausbesitzer sind davon bedroht, öffentliche Fördermittel zur Energieeinsparung zurückzahlen zu müssen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Untersuchung des Verbands Privater Bauherren (VPB). Grund: Die für Fördermittel relevanten Vorschriften werden von vielen Schlüsselfertiganbietern nicht eingehalten.
Gutwilligen Bauherren und Immobilienkäufern wird das Geld aus der Tasche gezogen.
immo-union
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